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Wildtiere in der Stadt:
Rabenvögel

Im Winter kann man in Berlin ein beeindruckendes Naturschauspiel erleben, wenn bei beginnender Dämmerung die in der Stadt überwinternden Saatkrähen von der Futtersuche aus dem Umland in riesigen Schwärmen zu ihren Schlafplätzen in der Stadt zurückkehren. Sie kommen als Wintergäste nach Berlin, um im Frühjahr in ihre Brutheimat nach Osteuropa zurückzukehren. Die großen Winterschwärme täuschen einen riesigen Bestand vor, dabei gibt es lediglich 300 bis 400 Brutpaare, die bei uns auf der Roten Liste stehen. Zu den in Berlin brütenden Rabenvögeln zählen ferner Nebelkrähe, Elster, Eichelhäher, Dohle und Kolkrabe. Die Dohle ist in Berlin fast ausgestorben. Die Bestände von Elster und Nebelkrähe haben seit den Sechziger Jahren in Berlin kontinuierlich zugenommen, scheinen sich aber mittlerweile zu stabilisieren. Sie sind anpassungsfähig, intelligent und bei der Nahrungssuche nicht wählerisch. Gefressen wird alles, was sich leicht erbeuten lässt, z.B. Würmer, Larven, Aas und Essensreste. Auch Gelege oder junge beziehungsweise kranke Wirbeltiere werden von ihnen erbeutet; dies wirkt sich jedoch nachweislich nicht auf den Bestand anderer Arten aus.





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