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Wildtiere in der Stadt:
Wildschweine

Wildschweine sind in Berlin zu ständigen Gästen in Stadtrandsiedlungen geworden. Sie haben die Scheu vor dem Menschen verloren, da sie hier nicht gejagt werden. Sie kommen insbesondere im Frühjahr und Sommer in die Stadt, weil es hier zu dieser Jahreszeit Nahrung gibt, die sie im Wald nicht finden. In gedüngten und gewässerten Grünanlagen, auf Friedhöfen und in Gärten finden sie auch in trockenen Sommern ein vielfältiges Nahrungsangebot an saftigen Wurzeln und Bodenlebewesen. Auch werden sie von Komposthaufen und Mülltonnen angelockt oder von vermeintlich wohlmeinenden Zeitgenossen gefüttert. Im Herbst kehren sie dann in den Wald zurück, wobei es offensichtlich einzelne Rotten gibt - die sogenannten Stadtschweine -, die mitlerweile ganzjährig hier bleiben. Es ist sehr schwer abzuschätzen, wieviele Wildschweine in Berlin leben, da sie sehr weit herumstreifen. Ihre Bestände sind in den letzten Jahren angewachsen.

Wildschweine leben friedlich und gesellig in Familienverbänden, die von der ältesten Bache angeführt werden. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn Frischlinge mitgeführt werden. Fühlen sie sich oder ihren Nachwuchs bedroht und haben sie keine Fluchtmöglichkeit, besteht die Gefahr, dass sie Menschen oder Hunde angreifen. Bei einer Begegnung mit den Schwarzkitteln sollte man sich ruhig und besonnen verhalten und sich langsam zurückziehen.





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